Konvektoren & Elektroheizkörper im Vergleich
Konvektoren und elektrische Heizkörper erwärmen vor allem die Raumluft: Kalte Luft strömt unten ein, wird am Heizelement erwärmt und steigt auf. So heizt ein Konvektor einen Raum vergleichsweise schnell auf, kühlt nach dem Abschalten aber ebenso zügig wieder aus. Ölradiatoren speichern die Wärme dagegen im Öl und geben sie langsamer, gleichmäßiger und noch eine Weile nach dem Abschalten ab.
Diese Kategorie stellt Konvektoren sowie Glas- und Wandheizkörper als Zusatzheizung für Wohn- und Arbeitsräume vor und ordnet Ölradiatoren im Vergleich ein. Standgeräte mit Rollen und Tragegriff lassen sich flexibel dort einsetzen, wo gerade Wärme gebraucht wird. Wer stattdessen strahlende Wärme bevorzugt, findet unter Infrarotheizungen die passende Bauart.
Konvektoren & Elektroheizkörper im Überblick
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Passende Ratgeber
Kaufkriterien für Konvektoren & Elektroheizkörper
Bauform: Konvektor, Glasheizkörper oder Ölradiator
Konvektoren und Glasheizkörper heizen schnell auf und sind oft schmal und leicht. Ölradiatoren wärmen langsamer, halten die Wärme dafür länger und geben sie gleichmäßiger ab. Welche Bauform passt, hängt davon ab, ob Sie kurzfristige oder länger anhaltende Wärme bevorzugen.
Leistung und Heizstufen
Viele Geräte bieten mehrere Heizstufen, etwa 750, 1250 und 2000 Watt, sodass Sie die Leistung an Raumgröße und Bedarf anpassen können. Als grobe Orientierung werden je nach Dämmung rund 60 bis 100 Watt pro Quadratmeter angesetzt. Ein Thermostat schaltet das Gerät bei Erreichen der Wunschtemperatur ab und begrenzt so den Verbrauch.
Mobilität und Anschluss
Standgeräte mit Rollen und Tragegriff lassen sich einfach von Raum zu Raum bewegen und werden steckerfertig in die Steckdose gesteckt. Wandkonvektoren mit Festanschluss oder separatem Stromkreis sollten Sie von einem Elektro-Fachbetrieb installieren lassen – die Auswahl ist Beratung, der Anschluss ist Fachhandwerk.
Sicherheit
Achten Sie auf Überhitzungsschutz und einen Kippschutz bei Standgeräten. Halten Sie Abstand zu Vorhängen und Möbeln und decken Sie das Gerät nie ab. Passende Steckdosen-Thermostate helfen, den Betrieb zeitlich und nach Temperatur zu steuern.
Konvektor, Glasheizkörper, Ölradiator oder Heizlüfter: der Vergleich
Wer „Konvektor Vergleich“ oder „Konvektor oder Ölradiator“ sucht, will meist wissen, welche Bauart zu welchem Zweck passt. Die folgende Übersicht ordnet die vier gängigen elektrischen Zusatzheizungen qualitativ ein. Sie beruht auf den allgemeinen Funktionsprinzipien und den Herstellerangaben, nicht auf eigenen Messungen.
| Bauart | Wärmeabgabe | Stärken | Grenzen |
|---|---|---|---|
| Konvektor | Erwärmt die Raumluft, die aufsteigt | Reagiert recht schnell, meist leise, oft mit Thermostat | Kühlt nach dem Abschalten zügig aus |
| Glasheizkörper | Überwiegend Konvektion, je nach Bauart auch Strahlung | Flach, optisch ansprechend, Stand- oder Wandmontage | Wärmeabgabe je nach Modell unterschiedlich |
| Ölradiator | Speichert Wärme im Öl und gibt sie gleichmäßig ab | Gleichmäßige Wärme, Nachwärme | Braucht länger zum Aufheizen, oft schwerer |
| Heizlüfter | Bläst Luft über ein Heizelement | Sofort Wärme, kompakt | Gebläse hörbar, keine Speicherwirkung |
Konvektor oder Ölradiator?
Beide Geräte geben bei gleicher Leistungsaufnahme dieselbe Wärmemenge ab. Der Konvektor ist schneller spürbar, der Ölradiator hält die Wärme länger. Wer häufig kurze Phasen heizt, ist mit dem Konvektor oft zufrieden; wer lange im Raum bleibt, schätzt die gleichmäßige Wärme des Ölradiators. Die Details behandelt der Ratgeber Konvektor oder Ölradiator.
Konvektor oder Heizlüfter?
Der Heizlüfter liefert sofort Wärme, hat dafür ein hörbares Gebläse und wirbelt Staub auf. Der Konvektor arbeitet leiser und gleichmäßiger. Mehr dazu im Ratgeber Konvektor oder Heizlüfter; die Heizlüfter-Auswahl finden Sie in der Kategorie Heizlüfter.
Energieeffizienz: Was bedeutet das bei Konvektoren?
Auch bei Konvektoren wird nahezu die gesamte aufgenommene elektrische Energie zu Wärme. Ein Modell mit 2.000 Watt verbraucht pro Stunde Volllast 2 Kilowattstunden, egal von welchem Hersteller. Einen „effizienteren“ Konvektor im Sinne der Umwandlung gibt es daher nicht. Unterschiede entstehen durch Thermostat, Zeitsteuerung und Regelgenauigkeit: Ein Gerät, das die Temperatur sauber hält und nicht ständig durchläuft, benötigt weniger Betriebsstunden. Wie Sie Ihren eigenen Verbrauch rechnen, steht im Heizkosten-Rechner, Spartipps im Ratgeber Stromkosten bei Elektroheizung senken.
Worauf Sie bei einem Konvektor-Vergleich achten sollten
- Thermostat: mechanisch oder digital – digitale Regler arbeiten oft genauer, wenn die Anleitung das nennt.
- Heizstufen: Mehrere Stufen erleichtern die Anpassung an Raum und Jahreszeit.
- Montage: Standgerät mit Rollen oder Wandkonvektor mit festem Anschluss. Der Festanschluss gehört zum Elektro-Fachbetrieb.
- Schutzfunktionen: Überhitzungs- und Kippschutz, CE-Kennzeichen und Prüfzeichen wie GS.
- Zusatzfunktionen: Timer, Fenster-offen-Erkennung, WLAN-Steuerung – nützlich, aber kein Muss.
Einen Überblick über die Auswahl nach Raum und Zweck bietet der Ratgeber Elektrische Zusatzheizung: Welche passt wohin? Für längere Laufzeiten lesen Sie auch Heizlüfter im Dauerbetrieb.